Gasverbrauch senken - Tipps und Informationen
Reduzierung des Gasverbrauchs durch richtigen Heizkörper
Moderne Heizkörper erwärmen den Wohnraum gleichmäßig und strahlen eine angenehme Wärme aus. Sie sollten technisch wie auch optisch auf den neuesten Stand sein. So wird der Gas Verbrauch erheblich reduziert. Sie sparen nicht nur Platz und Geld, sondern unterstützen auch die Umwelt.
Wie viel reduziert 1 Grad Raumtemperatur den Gasverbrauch?
Jeder einzelner Grad, reduziert den Gasverbrauch im jeweiligen Raum um 6 Prozent. In der Küche reichen normalerweise 19 Grad aus. Die Elektrogeräte strahlen sehr viel Wärme aus, dass diese Einstellung am Thermostat reicht. Im Wohnzimmer reichen auch 20 Grad maximal 21 Grad vollkommen aus. Für das Treppenhaus und Schlafzimmer sollten 18 Grad reichen. Im Badezimmer gehört auch eine gewisse Grundwärme hin, allerdings sollte nur beim Duschen oder Baden auf 23 bis 24 Grad aufgedreht werden. Aber auch hier sollte jeder den eigenen Kompromiss zwischen Sparen und Wohlfühlen finden.
Nachtabsenkung spart fünf Prozent Gasverbrauch
Einfacher kann man den Gasverbrauch nicht reduzieren. Normalerweise geht die Nachtabsenkung von 22:00 Uhr Abend bis 6:00 Uhr Morgen. Diese aktivieren und einstellen und schon hat man eine Einsparung von 3 bis 8 Prozent. Bei einem gut isoliertem Gebäude empfiehlt sich eine Totalabschaltung der Heizung. Der Frostschutz sollte aktiviert sein und die Heizungsanlage durch eine Zeitschaltuhr steuerbar sein.
Bei Abwesenheit oder seltener Nutzung der Räume, Temperatur absenken – mindert den Gasverbrauch
Bei seltener Nutzung von Räumen oder bei Abwesenheit bis 2 Tagen empfiehlt es sich die Temperatur auf 16 bis 17 Grad zu reduzieren. Sollte eine längere Abwesenheit anfallen, kann die Temperatur bei einen Einfamilienhaus auf 12 Grad reduziert und nicht abgesenkt werden. Grund dafür sind die Außenmauern, die um das ganze Haus gehen. Das Haus kühlt schneller aus und benötigt zum erwärmen mehr Energie als bei 12 Grad halten und von da aus wieder zu erwärmen. Bei einem Reihenhaus kann man absenken, aber darauf achten das der Frostschutz eingeschaltet ist. Sonst kann die Heizung einfrieren.
Richtige Lüftung der Räume
Wenn lüften dann richtig, das heißt, Thermostat herunter auf Frostschutz drehen, das Fenster oder die Tür ganz aufmachen und möglichst bei Durchzug 10 Min offen lassen. Das sogenannte Stoßlüften sollte 3-mal täglich durchgeführt werden. Der frische Sauerstoff erwärmt sich schneller als abgestandene Luft.
Defekte Dichtungen an Türen und Fenster erhöhen den Gasverbrauch
Schwachstellen in den Räumen sin meistens Fenster und Türen. Hier ist die regelmäßige Überprüfung der Dichtungen, an der Innenseite zu empfehlen. Kaputte Dichtungen gehören ausgewechselt. Die Montage der Dichtungen ist sorgsam und genau durchzuführen. Auch sollte an der Qualität der Dichtungen nicht gespart werden.
Wärmeverteilung am Heizkörper
Steht der Heizkörper frei, oder hängt eine Gardine davor. Bei einer Gardine wird die Wärme direkt zum Fenster, anstatt in den Raum geleitet. Gerade das Fenster ist in einen Raum die größte Kältebrücke. Kommoden, Schränke, Sofas oder auch andere Einrichtungsgegenstände, können die freie Wärmeabgabe verhindern und den Gasverbrauch um bis 5% erhöhen.
Isolierung der Heizkörpernischen
Meistens ist der Heizkörper an der Außenwand, unterm Fenster montiert. Der Heizkörper versucht in alle Richtungen gleichmäßig die Wärme zu verteilen. Die Wand hinter dem Heizkörper wird unnötig erwärmt. Hier empfiehlt sich eine dicke Aluminiumfolie oder Aluminiumbeschichtetes Styropor anzubringen. Es soll die Fläche des Heizkörpers haben, damit die Wärme im vollen Umfang reflektiert wird.
Wartung der Heizungsanlagen
Vor der Heizperiode empfiehlt es sich, eine umfangreiche Wartung der Heizungsanlage durchzuführen. Die Wartung sollte vom Fachmann überprüft und richtig eingestellt werden. Die Heizkörper an sich, gehören regelmäßig entlüftet, um die volle Heizkraft nutzen zu können.
Gasanbieter vergleichen und wechseln
Das Risiko und der Aufwand eines Gasanbieterwechsels, werden von vielen Gasverbrauchern als sehr hoch eingeschätzt. So werden Gas-Preiserhöhungen kommentarlos akzeptiert. Mit einen kostenlosen Tarifrechner und unter einhaltung einiger Punkte, besteht kein Risiko und der Aufwand ist minimal.